Neujahrsvorsätze 2017: Warum nicht mal für die eigene Erziehung?

„Die gemeinsame Zeit mit der Familie muss man gut nutzen und mit den besten Ereignissen befüllen. Die Kinderfreunde Tirol geben Tipps für einfache und leicht umzusetzende Vorsätze, die die gemeinsame Zeit im neuen Jahr schöner machen und außerdem in der Beziehung zu den Kindern und bei ihrer Entwicklung helfen“ sind sich Kinderfreunde Landesvorsitzender Simon Grießenböck und Landesgeschäftsführer Helmut Gotthartsleitner einig.

Der Jahreswechsel ist auch die Zeit, in der persönliche Entschlüsse und Ziele für das kommende Jahr gefasst werden. Ohne Frage muss man immer und nicht nur zum Jahreswechsel an sich arbeiten. Aber kurz vor Silvester ist als Zeit der Reflexion auch eine gute Gelegenheit, sich der eigenen Verhaltensweisen und Gebräuche bewusst zu werden.

Elternsein als ständiges Abenteuer – gemeinsame Zeit als größte Belohnung für alle

Gerade Eltern stehen vor vielfältigen und immer neuen Herausforderungen. Die eigenen Kinder bleiben ja nicht stehen. Im Gegenteil: Schon wieder vergeht ein Kalenderjahr. Sie entwickeln sich rasant. Und machen damit das Elterndasein zum Abenteuer. Keine Frage: Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Aber in unserer schnelllebigen Zeit ist das gar nicht so leicht zu bewerkstelligen. Denn was Kinder am meisten brauchen sind nicht Geschenke oder eine Überfülle an Ablenkungsangeboten. Sie brauchen vor allem gemeinsame Zeit. Und Zeit ist fast immer knapp! „Mit der Zeit, die man als Familie hat, muss man sorgsam umgehen, sie nur mit dem Besten füllen. Gerade hier wollen wir mit Blick auf das Jahr 2017 ein paar einfache und leicht umzusetzende Vorschläge für Eltern machen, die nicht nur die gemeinsamen Momente schöner machen, sondern bei der Beziehung und der Entwicklung helfen“, sagen Kinderfreunde-Landesvorsitzender Simon Grießenböck und Landesgeschäftsführer Helmut Gotthartsleitner.

Tipps der Kinderfreunde Tirol für Eltern
10 mögliche Erziehungs-Wünsche `an mich´ im Jahr 2017:
  1. Ich höre doppelt so lange und geduldig zu, wenn mir (m)ein Kind etwas erzählt.
  2. Ein Familienfestessen pro Woche, das gemeinsam vorbereitet wird. Jede Woche darf sich ein anderes Familienmitglied das „Thema“ aussuchen.
  3. Es gibt jeden Monat 2 fixe Tage, an denen nur gespielt wird – Vorfreude inklusive.
  4. Ich verbringe weniger Zeit am Handy. Vor allem am Abend, beim Essen, Spielen und Ratschen bleibt das Handy lautlos und abseits.
  5. Wenn ich Zeit mit meinem Kind/meinen Kindern verbringe, dann möchte ich das noch bewusster machen und nicht nebenbei darüber nachdenken was noch zu erledigen ist.
  6. Im Jahr 2017 will ich mich wieder mehr auf mein inneres Kind einlassen – und nicht immer die ErzieherInnen-Rolle innehaben. Eltern müssen und sollen erziehen – aber sie sind auch beste Freunde.
  7. Ich will doppelt so oft mit meiner Familie lachen und von Ausflügen mit den Kids genauso schmutzig heimkommen wie sie.
  8. Wenn ich Sorgen in der Erziehung habe, dann rede ich mit jemandem darüber und suche gegebenenfalls Unterstützung.
  9. Ich will spontaner sein – und vor allem spontaner auf Unternehmungswünsche der Kinder eingehen.
  10. Ich lasse meine Kinder wo möglich an meinen Aufgaben teilhaben und ermutige sie. Das macht sie nicht nur stolz und stärkt sie als Person. Ich habe währenddessen und hinterher auch mehr Zeit mit Ihnen.

Abschließen halten Simon Grießenböck und Helmut Gotthartsleitner fest: „In den Kinderfreunden haben alle Kinder und Jugendlichen im Bundesland einen starken Partner. Die Konventionen für Menschenrechte und Kinderrechte der Vereinten Nationen bilden die Grundlage für die pädagogischen Prinzipien der Kinderfreunde. Es geht uns um starke selbstbewusste Kinder, liebevolle, an Mitmenschlichkeit orientierte Erziehung und nicht zuletzt um faire Chancen für jedes Kind. Dafür arbeiten wir auch im Jahr 2017!“

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