2 Buben, 1 Mädchen + Betreuerin spielen "Mensch ärgere Dich nicht"

Bildungsqualität hat ihren Preis

Kinderfreunde und St. Nikolausstiftung stellen klar

Wien, 7.12.2016 - Die beiden großen Kindergarten-TrägerInnen St. Nikolausstiftung und Wiener Kinderfreunde sind private gemeinnützige Vereine mit insgesamt ca. 3.000  MitarbeiterInnen. Mit jahrzehntelanger Erfahrung, Innovationsgeist und Seriosität gewährleisten sie hohe Bildungs- und Betreuungsqualität und sind zuverlässige PartnerInnen der Stadt Wien beim Betrieb von 237 Kindergärten und Horten mit insgesamt 910 Gruppen.

 

Wien hat die höchste bedarfsorientierte Kindergarten-Infrastruktur von allen Bundesländern. Der massive Ausbau des Platzangebotes in Wien war auch durch die verlässlichen, gemeinnützigen Kindergarten-TrägerInnen – Kinderfreunde und St. Nikolausstiftung – möglich.

In den aktuellen Medienberichten aus der Branche bleiben zumeist wesentliche Fakten unerwähnt:

  1. Im Kindergarten, als erste Bildungseinrichtung, wird der Grundstein der Bildungslaufbahn gelegt – die ersten sechs Jahre sind die lernintensivsten eines Kindes.
  2. Daher finanziert die Stadt Wien seit 2009 für alle Kinder mit Wiener Wohnsitz, die einen förderwürdigen Kindergarten oder eine „Kindergruppe“ besuchen, neben dem Förderbeitrag pro Gruppe, auch die Elternbeiträge. Dadurch haben sich die Kosten für die Stadt in diesem Jahr logischerweise fast verdoppelt, aber Eltern ersparen sich pro Kind rund 250,- Euro pro Monat.
  3. Etablierte große Kindergarten-TrägerInnen wie die St. Nikolausstiftung und die Wiener Kinderfreunde bieten eine gleichmäßig hohe und laufend evaluierte Betreuungs- und Bildungsqualität. Eine Struktur der Zuverlässigkeit mit eigenen InspektorInnen, interner Fortbildung, mobilen ErziehungsberaterInnen oder SonderkindergartenpädagogInnen, einem SpringerInnen-Pool für den Ersatz bei Ausfall von MitarbeiterInnen, BetriebsrätInnen, wirtschaftlicher Kontrolle,  Vereinskontrolle und unabhängigen Wirtschaftsprüfern ist  bei diesen BetreiberInnen gegeben. Ebenso wie wissenschaftlich fundierte, schriftliche pädagogische Konzepte, Engagement in der PädagogInnenaus- und -weiterbildung oder Portfolio-Arbeit.
  4. Die tatsächlichen Kosten für einen Kindergartenplatz der genannten Qualität sind wesentlich höher als die Förderung, die von der Stadt Wien bezahlt wird.
  5. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Kindergarten-TrägerInnen und „Kindergruppen“: Die gesetzlichen Auflagen für die Errichtung und Erhaltung eines Kindergartens werden immer strenger. Das betrifft die sogenannten „Kindergruppen“ nur in abgeschwächter Form. Von der Ausbildung der PädagogInnen bis zur Hygiene-Ausstattung, von den Fluchtwegen bis zur Küchenausstattung sind die Auflagen für Kindergärten wesentlich höher als für „Kindergruppen“. Dennoch gibt es selbstverständlich viele „Kindergruppen“, in denen sehr gute pädagogische Arbeit geleistet wird.
  6. Die InspektorInnen der MA11 nehmen jeden neu errichteten Kindergarten und jede Kindergruppe vor der Inbetriebnahme ab und kontrollieren unangekündigt zumindest ein Mal pro Jahr.
  7. Ohne die großen privaten gemeinnützigen BetreiberInnen St. Nikolausstiftung und Kinderfreunde hätten rund 18.000 Kinder in Wien keinen verlässlichen und den pädagogischen Standards entsprechenden Kindergarten- oder Hortplatz.

Beide TrägerInnen begrüßen das neue Curriculum für die Ausbildung der ElementarpädagogInnen an der Pädagogischen Hochschule. 

Wir ersuchen die MedienvertreterInnen, diese Fakten bei der weiteren Berichterstattung zu berücksichtigen.

 

Christian Morawek              Mag. Elmar Walter             

GF Kinderfreunde               GF St. Nikolausstiftung      

 

 

Rückfragehinweis:

Wiener Kinderfreunde

Michaela Müller-Wenzel

Mediensprecherin

T: +43(01)40125-55

M: +43(0)664/542 31 58

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St. Nikolausstiftung

Mag. Gabriele Zwick

Kommunikation & Marketing

T: 01 51552-3836 | 0664 610 13 98

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