Gruppe Kinder mit farbigen Händen

Begrüßen Senkung der Bleigrenzwerte

(c) Zinner/BV 16

Wien, 7. Februar 2016 - „Laut der Europäischen Chemikalienagentur ist der Durchschnittswert von Blei im Blut europäischer Kinder bereits viermal höher als das vorgeschlagene Niveau. Blei ist gerade für Kinder giftiger, als man viele Jahre annahm. Daher verstehe ich die Stimmen in der aktuellen Mediendiskussion nicht, die sich gegen eine Senkung der Bleigrenzwerte in Buntstiften, Malfarben und anderen Kreativ-Werkzeugen für Kinder richten“, erklärt BV Franz Prokop, der Vorsitzende der Wiener Kinderfreunde.

Prokop weiter: „Kinder sind der Schatz unserer Welt. Sie sind heute so vielen den Körper belastenden Stoffen ausgesetzt, dass eine Minimierung bei täglich von ihnen verwendeten Gütern nur begrüßt werden kann. Wie von der EU-Vertretung in Österreich betont wird, halten viele Hersteller die ab 2018 verbindlichen Werte von zwei Milligramm Blei pro Kilogramm Spielmaterial für Buntstifte und 0,5 Milligramm für Wasserfarben bereits ein. Aber eben nicht alle. Und nur wenn die Regelung für alle Hersteller und alle Produkte gilt, werden auch die Kinder geschützt, deren Eltern sich keine Premium-Produkte leisten können.“

 

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