Tonkovitsch-Sabrina3

Werde Mentor/in !

Über 600 Student/innen haben schon erfolgreich an Nightingale als Mentorin teilgenenommen. Sie haben dabei nicht nur ein Diplom zur/zum Mentor/in erworben sondern auch viele Erfahrungen fürs Leben gesammelt ...

Hier steht nun, wie es funktioniert:

Interessierte melden sich jederzeit mit Lebenslauf und Motivschreiben bei  guenther.leeb@kinderfreunde.at
Nightingale beginnt entweder im Herbstsemester oder im Frühjahrssemester

Dein Profil:

  • aktive/r Student/in oder vor kurzem ein Studium abgeschlossen
  • nicht mehr als Teilzeit berufstätig
  • max. 30 Jahre alt
  • unbescholten
  • 3-4 Stunden Zeit in der Woche an Nachmittagen verfügbar und fallweise auch an Wochenenden und in den Ferien
  • Interesse an interkulturellem Austausch
  • Erfahrung in der Arbeit mit Kinder oder hohes Interesse daran

IM HERBSTSEMESTER beginnt Nightingale im Oktober mit einem Infotermin gefolgt von einem verpfichtenden TRAININGSTAG, wo du alle Detailinfos erhältst. Dasselbe gibts wieder im FRÜHJAHRSSEMESTER (Infoabend und Trainingstag Anfang März)

Als Mentorin unternimmst du wöchentlich eine interessante Aktivität mit deinem Mentee, den du am Startday gemeinsam mit ihrer/seiner Familie kennenlernst. Dabei hat vieles Platz: Museum, Tiergarten, Bibliothek, Spielplatz, Sportplatz, ein Besuch bei dir zu HAuse oder ein Ausflug in den Wald und an den See ... Bei all diesen Aktivitäten steht im Vordergrund, dass du eine freundschaftliche Beziehung zu deinem Mentee aufbaust und dahinterkommst, wie du sie/ihn  am besten fördern kannst bei den kleinen Schwierigkeiten, die die Kinder so haben. Manchmal können die Kinder noch nicht so gut deutsch, manchmal haperts beim Lesen. Oft sind sie einfach nur schüchtern, weil sie noch nicht so lange in Österreich sind oder haben wenig Selbstvertrauen, weil ihre Familie von Armut oder Arbeitslosikeit betroffen ist. ... Bei all deinem Bemühungen um deine/n Mentee erhältst du selbstverfständich die volle Unterstützung von der Projektleitung ...

Hier sind einige Erfahrungen, die StudentInnen im Projekt gemacht haben:

„Als ich mit dem Projekt anfing, dachte ich, dass ich lediglich einem Kind helfen würde. Nie hätte ich damit gerechnet, so viel über mich selbst zu lernen. Mein Mentee und ich sind sehr ähnlich und deswegen war ihr Lernprozess auch mit meinem gekoppelt. Sie lernte ihre Schwächen und Stärken kennen, sowie ich auch. Wir lernten uns auf einander einzustellen und aus zwei Fremden wurden Freunde“ 

 

„Sich in eine andere Lebenswelt/Situation besser hineinzuversetzen. - Ich habe erkannt, dass es zum Beispiel für mich und meine Situation ganz okay ist, immer zu den Straßenbahnen zu rennen. Mit einem Kind, welches sich zudem noch wahnsinnig auf dieses eine Treffen freut, ist Langsamkeit um einiges wichtiger bei so kleinen Dingen“.

 

Die Welt teilweise mit kindlicheren Augen (sprich mehr Faszination) sehen. Für ein Kind verantwortlich sein und ein Programm erstellen. Sich selbst in Geduld üben. Bewusst geworden, was für eine schöne und wohlbehütete Kindheit man selbst hatte und wie andere Kinder aufwachsen müssen.“

 

„Mein Mentee hat sich immer sehr auf unsere Treffen gefreut und das hat sich dann natürlich auch auf mich übertragen. Ich habe einen netten Jungen kennengelernt und werde unsere Treffen sicher vermissen“

„Mein größter Lerngewinn ist das neu entwickelte Gefühl für Kinder, ihre Bedürfnisse, ihre Möglichkeiten und Interessen. Als Erwachsener mit wenig oder oberflächlichem Kontakt zu Kindern fehlt einem die gewisse Empathie für unsere kleinen Mitmenschen. Durch den regelmäßigen und "intensiven" Umgang lernt man selbst wieder ein wenig Kind zu sein und vor allem diese zu verstehen!“

„ Es war zu bemerken, dass sich unsere Beziehung von Treffen zu Treffen verbessert hat. Somit haben wir beide einen neuen Freund gewonnen und zusätzlich tolle Aktivitäten erlebt.“

„Ich habe eine Familie kennengelernt, die Gewalt in der Familie erfahren hat, aber aus diesem Kreis ausgebrochen ist (schon vor dem Projekt). Dennoch sind die Mutter und die zwei Kinder, insbesondere meine Mentee, lebensfrohe, starke und freundliche Menschen, die sich nicht so schnell unterkriegen lassen.“


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