Newsletter

Jugendliche und Kinder neben einer Rutsche  

Merhaba! Dobro došli! Welcome!

Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft ist in vielen Ortsgruppen der Kinderfreunde ein wichtiges Thema. Interkulturalität in der Ortsgruppe – wie geht das? Wir haben in der Ortsgruppe Penzing nachgefragt.

Jugendliche halten sich an den Händen, © Rote Falken  

Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns...

Was verstehen Jugendliche unter dem Begriff Solidarität? Woran denken sie, wenn sie den Begriff hören? Welche Erlebnisse haben sie mit solidarischem oder auch unsolidarischem Verhalten? Diese Themen haben wir im Sommer 2014 mit Jugendlichen der Falkengruppe Recklinghausen im Rahmen einer Gesprächsrunde im Falkencamp Döbriach diskutiert. 

Vier Kinder halten Sprechblasen mit #FREEJOSEF hoch, © Rote Falken  

Wir sind geboren, um frei zu sein

Welche Ansichten und Erfahrungen haben Kinder zum Thema Freiheit. Das war das Thema einer Gesprächsrunde mit zehn- bis zwölfjährigen TeilnehmerInnen der Falkengruppe Recklingshausen, die wir im August 2014 im Falkencamp Döbriach moderiert haben. Dabei ist v.a. eines klar geworden: Freiheit hat viele Aspekte - im Großen, wie im Kleinen.

Herz mit der Aufschrift "wenn man spielen darft." © IKEB  

KINDERstimmen zum Thema GeRECHTigkeit

Woran denkt ihr eigentlich, wenn ihr das Wort Gerechtigkeit hört? Diese Frage haben wir Sechs- bis Zehnjährigen, die den Kinderfreunde-Hort Ziegelhofstraße besuchen, im Rahmen einer Fokusgruppendiskussion gestellt.

Zwei Kinder halten eine Zeichnung eines "Vielfaltbaumes" in die Höhe, © IKEB  

Alle Kinder sind verschieden! Kinderstimmen zum Thema Vielfalt

Sind alle Kinder gleich? Oder sind alle Kinder verschieden? Das war eine der Fragen, die wir gemeinsammit sechs- bis elfjährigen Kindern des Kinderfreunde-Hortes Leipzigerstraße (Wien 20) zum ThemaVielfalt diskutiert haben. Auch wenn den Kindern viele Gemeinsamkeiten eingefallen sind, sie fandentrotzdem, dass die Aussage „Alle Kinder sind verschieden” zutreffender ist.

Zwei begeisterte Mädchen vor dem Schild "Kinder haben Rechte", © Österreichische Kinderfreunde  

Über Stock und Stein

2014 ist ein Jubliäumsjahr in mehrfacher Hinsicht: Die Genfer Erklärung jährt sich zum 90. Mal, die UN-Konvention über die Rechte der Kinder zum 25. Mal und die Verankerung der Kinderrechte im Verfassungsrang zum 3. Mal.Pünktlich zum Tag der Kinderrechte ist es nun an der Zeit, innezuhalten und nachzufragen: Wie ist es um die Umsetzung der Kinderrechte in Österreich bestellt?

Poster "Kindergartenpädagogin", © Schülerin der KMS Kopp II  

Migrationshintergrund - Potenzielles Risiko oder Erfolgsfaktor?

Der Übergang von der Pflichtschule in eine weiterführende Ausbildung oder auf den Arbeitsmarkt ist eine wichtige Entscheidung für viele Jugendliche mit Migrationshintergrund. Das Institut für Kinderrechte und Elternbildung hat sich gemeinsam mit SchülerInnen der KMS KOPP II im 16. Bezirk die Frage gestellt, welche Faktoren dazu führen, dass Jugendliche trotz des „Risikofaktors Migrationshintergrund“ diesen Übergang erfolgreich meistern.

Zeichnung: Vier Personen verschiedener Kulturkreise, oberhalb Sprechblasen, © www.sabrinahackl.at  

Interkulturelle Elterncafés - mehr als nur ein Kaffeekränzchen

Kaffee und Kuchen, Tee und Baklava - in interkulturellen Elterncafés wird mehr als das ausgetauscht. Die zentralen Anliegen reichen viel weiter: Es geht um die Vermittlung klassischer Erziehungs- und (Eltern-)Bildungsfragen, um die Vernetzung von Eltern unterschiedlicher Herkunft sowie um die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen bzw. Kindergärten. In wöchentlichen oder monatlich stattfindenden Elterntreffen werden jene Themen angesprochen, die insbesondere zugewanderte Eltern im Alltag vor Herausforderungen stellen. Dazu gehören Inhalte, wie Sprachförderung, Kinderbetreuung, Arbeit, Gesundheit und Recht. Wo es nötig ist, werden Eltern an ExpertInnen, Beratungsstellen und Behördern vermittelt. Darüber hinaus bieten Elterncafés aber auch den Raum, persönliche Migrationserfahrungen auszutauschen. 

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Korrespondenzanalyse zur Bildungsvererbung, © IKEB  

Bildungsvererbung

„Noch immer bestimmt die soziale Situation der Familie den Bildungsweg des einzelnen Kindes; noch immer besteht ein Privileg der Besitzenden, für ihre Kinder die Mehrzahl der Studienplätze an den Mittelschulen einzunehmen.“ Dieser Satz aus dem Eisenstädter Programm der Kinderfreunde (1960) stimmt auch nach einem halben Jahrhundert noch: Nach wie vor bestimmt die soziale Situation der Familie den Bildungsweg des einzelnen Kindes. Immerhin: In den Mittelschulen sind die Besitzenden aufgrund der Bildungsexpansion, die inzwischen stattgefunden hat, nicht mehr in der Mehrzahl. Was liegt also näher, als zu untersuchen, ob und wie sich das Ausmaß der Bildungsvererbung seit damals verändert hat?

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Sommeröffnungszeiten in Kindergärten visualisiert auf Österreichkarte, © IKEB  

Newsletter 2/2012

Kinderbetreuung in den Sommerferien
Wie jeden Sommer müssen Eltern von Kindern im Kindergartenalter sich überlegen, wie sie Familie und Beruf vereinbaren können. In unserer Infografik geht es diesmal um die Frage, wie viele Tage Betreuungseinrichtungen für 3 bis 5-Jährige in Österreichischen Gemeinden in den Sommerferien eigentlich geöffnet haben. Hauptergebnis: Die Situation schwankt in Österreich enorm! Als Faustregel gilt: Die Abdeckung ist im Osten bedeutend besser als im Westen. Zwar bildet die Steiermark eine Ausnahme, doch dazu später.

Wenn Zeichentrickfiguren den Bildungsdialog animieren
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BM:UKK) wählt mit der DVD ‚Treffpunkt Schule’ einen neuen Weg, um Eltern mit Migrationserfahrungen über das österreichische Bildungssystem und den Alltag an heimischen Schulen zu informieren. Das Sprachenangebot in Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Deutsch, Englisch und Türkisch sowie die vereinfachte Darstellung in sieben kurzen Zeichentrickfilmen soll die Informationsweitergabe an Eltern von Kindern im Vorschul- bzw. Volksschulalter bzw. von QuereinsteigerInnen in das Schulsystem erleichtern.

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Anteile der frühen Schulabgänge visualisiert auf Österreichkarte, © IKEB  

Newsletter 1/2012

Die Bildungsbenachteiligung von Zuwandererkindern wird immer größer 
In einer (hypothetischen) Gesellschaft, in der die Integration geglückt ist, hätte der Migrationshintergrund eines Menschen keine Auswirkung auf dessen Ausbildung. Kinder von Zuwanderern würden etwa gleich häufig wie Kinder von schon länger Ansässigen eine Pflichtschule, eine Lehre, ein Gymnasium oder die Universität absolvieren. Faktisch gibt es aber eine beträchtliche Bildungsbenachteiligung.

Sport verbindet - verbindet auch der Sportverein? 
Eine aktuelle Studie beleuchtet die Rolle von TrainerInnen bei Inklusions- und Integrationsprozessen.

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junge Frau in technischem Beruf, © Catherine Yeulet  

Newsletter 1/2011

Bildungsweg Lehre!?
Der Satz “Bildung beginnt im Kindergarten” steht dafür, dass Kindergärten viel mehr als “nur” Betreuungseinrichtungen sind und immer stärker als Bildungseinrichtungen gesehen werden. Bildung beginnt aber nicht nur im Kindergarten, sie endet auch nicht nur im Kindergarten, sie endet auch nicht nach dem Abschluss der Pflichtschule. Was sind die wichtigsten Herausforderungen des derzeitigen Ausbildungssystems?

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