Empowerment von Kindern mit Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen

Workshop-Module für SozialarbeiterInnen und PädagogInnen.

17 % der Kinder und Jugendlichen in Österreich sind armutsgefährdet. (vgl. Statistik Austria 2016) Rund 30 % von ihnen lebt in Haushalten, die unerwartete Ausgaben (z.B. die Reparatur einer Waschmaschine oder eine Zahnbehandlung) nicht tätigen können, jedes zehnte Kind lebt in einem Haushalt, für den es finanziell nicht möglich ist, regelmäßig Fleisch, Fisch oder eine vergleichbare vegetarische Speise zu essen (vgl. Statistik Austria 2016). Ihre belastete Lebenssituation führt häufig – unmittelbar oder zeitlich verzögert – zu psychischen und gesundheitlichen Problemen. (vgl. Liga 2015: 59f sowie Lampert et al. 2008: 29). Aber nicht nur die Belastungen sind ungleich verteilt, sondern auch die Ressourcen, die zur Bewältigung dieser Belastungen zur Verfügung stehen. Diese gilt es, gerade für armutsgefährdete und armutsbetroffene Mädchen und Buben, zu stärken. Hierfür eignet sich der Ansatz des Empowerment. Vor diesem Hintergrund setzt das Projekt auf die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Befähigung zum selbstwirksamen Handeln von armutsgefährdeten und armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen über die Konzeption sowie die Durchführung von Empowerment-Workshops.

Projektdurchführung: Marion Hackl (IKEB), Manuela Wade (Volkshilfe)
Projektstart:  März 2017
Fertigstellung: Dezember 2017
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Projektnummer: vem-61704

Druckansicht
 


Österreichisches Institut für Kinderrechte und Elternbildung
Ballgasse 2 · 1010 Wien
01/512 98 - 57 ·

© 2015 Kinderfreunde. All rights reserved.