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Pfingstlager 2017

2017 – war das Jahr, das in der Pfingstlagergeschichte für ewig in Erinnerung bleiben wird. Mit 1000 Teilnehmer*innen aus 41 verschieden Ortsgruppen wurde das Landespfingstlager zu einem vollen Erfolg mit neu geknüpften Freundschaften, einigen Liedern zum Mitsingen und vielen lachenden Gesichtern.

Mittwoch und Donnerstag trafen sich die ersten fleißigen Helfer*innen im Europacamp in Weißenbach am Attersee, um mit dem Aufbau zu starten. Bereits am Freitag reisten dann einige Aufbautrupps der Ortsgruppen an und bauten Hand in Hand die großen Dörfer auf.

„Pfila – Kunterbunt“ war das Motto, es drehte sich alles um die Themen Geschlechter, Vielfalt, Diversitäten und Gleichberechtigung, was überall spürbar und wiederzufinden war.
Die Dörfer wurden heuer in einem großen Oval aufgebaut und jedes Dorf hatte eine Farbe des Regenbogens und ein passendes Dorfschild dazu.
Im Programm konnte man Vielfalt und Einzigartigkeit besonders sehen und erleben. Samstagvormittag trudelten die restlichen Gruppen noch ein und bauten die letzten Zelte auf. Am Nachmittag gab es für alle Teilnehmer*innen ein großes Stationenspiel mit vielen verschiedenen Stationen wie Buttons gestalten, Regenbogenkronen kreieren, Action Painting und vielem mehr. Zeitgleich fand das Graufalkenprogramm statt, dort wurden alte Falkenlieder gesungen und viele anregende Diskussionen und Gespräche geführt. In der Medienwerkstatt konnte man Workshops zu Fotografie oder auch zu Radio machen, es wurde sogar eine eigene Radiosendung aufgenommen und später ausgestrahlt. Samstag und Sonntag hing dort außerdem unsere Riesenzeitung, die von den Kindern und Jugendlichen mit schönen Eindrücken und Erinnerungen geschmückt wurde.  Ein weiteres Highlight für die Kinder war das Regenbogenzelt, ein sicherer Platz für Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche. Man konnte Fragen zu Sexualität stellen, Infomaterial, Bücher und auch Verhütungsmittel lagen dort auf. Das Regenbogenzelt war so wie das Graufalkenprogramm und die Medienwerkstatt, sowohl am Samstagnachmittag, als auch am Sonntagnachmittag geöffnet. Am Samstag fand dort eine spezielle Ausstellung über Frauen und Aktivismus statt, wo man auch Aktionsschilder malen konnte. 

Der Kindersaftladen, liebevoll „KiSaLa“ genannt, war die heurige geldlose Alternative zum Kinderkonsum. Dort hatten die Kinder Platz und Zeit um sich auch außerhalb des Programms zu treffen und kennenzulernen. Gemeinsam mit den Kindern wurden dort köstliche und gesunde Leckereien gemacht und gegessen.

Der erste Tag ging mit einem krönenden Abschluss zu Ende. Das grandiose Eröffnungsfest! Begonnen hat das Fest mit einer Parade die vom Camp runter zum Strand marschierte. Die Kinder wehten dabei mit Fahnen, sangen lauthals Falkenlieder und präsentierten ihre selbstgemalten Aktionsschilder. Am Strand eingetroffen wurden sie von den Moderatoren mit einem tollen Mitmachtheater zum Thema Gleichberechtigung und Vielfalt begrüßt. Danach wurden die 5 Hüpfburgen eröffnet und bei der Bühne fand eine spektakuläre Feuershow samt Feuerspucker statt.

Sonntagvormittag ging das einzigartige Programm mit einem großen Planspiel zu den Themen Sexualität, Religion Klasse und Kultur weiter. Die Kinder mussten dabei von Land zu Land reisen und dort bei den Botschaften Aufgaben erledigen um Punkte zu bekommen. Die Aufgaben konnten aber immer nur von gewissen Personen bewältigt werden, das brachte die Kinder dazu, viele neue Leute anzusprechen und zusammen zu helfen. Ziel war es, den Kindern zu zeigen, dass man voneinander profitieren kann, sich gegenseitig Verständnis zeigt, einander unterstützen sollte und auch mal in eine andere Rolle schlüpfen darf.

Sonntagnachmittag wurde im Gegensatz zum aufregenden Planspiel eher ruhig und entspannend gehalten. Einige Gruppen gestalteten sich den Nachmittag selbst, andere fand man beim Graufalkenprogramm, in der Medienwerkstatt oder im Regenbogenzelt wieder.

Eine ganz besondere Erinnerung an das Pfingstlager 2017 schaffte Wolfgang Himmelbauer mit dem Stoffdruck. Gemeinsam mit den Kindern drucke er das Camplogo auf T-shirts, Taschen und Co.

Am Abend fand ganz traditionell im feierlichen Rahmen die Rotttuchverleihung in jedem Dorf statt, wo einige Tränen und ganz überraschte Gesichter zu sehen waren. Danach wurde gemütlich am Lagerfeuer gesungen und gegrillt, doch nicht zu lange, denn als besonderes Highlight gab es Sonntagabend ein Konzert von „Free Willy“.

Der tolle Abschlussabend hielt selbst am Montag beim Abbau alle noch bei guter Laune. Für die Minis und Freundschaftskinder gab es während dem Abbau noch ein extra Minis-Programm. Dort wurden tolle Murmelbahnen aus Plastikflaschen gebastelt und man konnte sich als Schmetterling, Regenbogen und noch viel mehr schminken lassen. Zeitgleich kam auch der Spielbus vorbei und powerte die Kinder zum Abschluss noch richtig aus.

Es war schön zu sehen, dass alle Teilnehmer*innen mit einem großen Lächeln im Gesicht nach Hause fuhren, denn so etwas bleibt für immer in Erinnerung!

 

Weitere Fotos findet ihr unter:

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