J. Ackerl mit VolksschülerInnen

Gemeinsame Schule für alle!

 

Nichts ist mächtiger als eine Idee deren Zeit gekommen ist. Aber ohne Kampf und Engagement kann trotzdem nichts verändert werden. Die Diskussion um eine gemeinsame Schule kann niemand mehr nachvollziehen. Die ÖVP fährt ihren Schlingenkurs am Rücken der Kinder. „Jetzt hat die halbe ÖVP bereits eingesehen, dass eine gemeinsame Schule das Beste für unsere Kinder ist, aber Parteichef Pröll ist immer noch nicht in der Lage den Eltern und Schülern zu sagen, was die ÖVP für das Beste hält“ ärgert sich Josef Ackerl Bundesvorsitzender der Kinderfreunde.

Bundeskanzler Faymann sollte jetzt den Druck auf die ÖVP erhöhen, und eine einheitliche Position der ÖVP bei diesem Thema verlangen. Es ist eine Zumutung für Schüler und Eltern, diese so lange im Ungewissen zu lassen. Die Eltern müssen rasch erfahren in welche Richtung der Bildungszug fährt fordert Ackerl.

„Ich finde die Zeit ist reif, um die Frage einer gemeinsamen Schule“ endlich zur Entscheidung zu bringen. Wir erleben derzeit wie eine kleine Gruppe von Lehrergewerkschaftern in der Lage ist, jede Reform und Veränderung des Schulsystems zu blockieren. Wir erleben aber auch, dass die Gruppe jener, die für eine neue Mittelstufe eintritt, jeden Tag anwächst. Der Vorstoß der Wirtschaft und der Industrie wurde mit dem Bekenntnis der ÖVP Wissenschaftsministerin zur gemeinsamen Schule flankiert. Jetzt ist klar, dass auch innerhalb der ÖVP wichtige Kräfte für einen Systemwechsel eintreten.

Noch nie waren die Chancen daher so gut, eine wirkliche Schulreform durchsetzen zu können. Alle Argumente liegen am Tisch. Wir kennen die Expertisen der ExpertInnen, wir kennen die Ergebnisse der Vergleichsstudien a la Pisa und wir wissen wichtige Institutionen, Organisationen, Vereinigungen, Vereine und Gruppen hinter der Idee einer gemeinsamen Mittelstufe. „Wir sind überzeugt, dass mittlerweile eine große Mehrheit eine Reform im Sinne einer gemeinsamen Mittelstufe wünscht. „Jetzt muss der Druck auf allen Ebenen erhöht werden schließt Ackerl.

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