BV Franz Prokop auf der Landeskonferenz der Wiener Kinderfreunde 2016

Das war die Landeskonferenz 2016

BV Franz Prokop einstimmig zum Vorsitzenden der Wiener Kinderfreunde wiedergewählt

 

Mit einem beachtlichen Wahlergebnis von 100% der abgegebenen Stimmen wurde BV Franz Prokop von Delegierten aus allen Wiener Bezirken vergangenen Samstag bei der Landeskonferenz der Wiener Kinderfreunde in der PH Wien wieder zum Landesvorsitzenden gewählt. Prokop blickte mit einem Team von mehreren Tausend haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen wieder auf erfolgreiche vier Tätigkeitsjahre zurück. Das Motto der Konferenz „Unsere Werte verändern die Welt“ ist für Prokop der Motor für die zukünftige Arbeit der Kinderfreunde.

„Werte wie Solidarität, Frieden oder Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit, die Wertschätzung von Vielfalt, Freiheit die wir durch die Demokratie haben, und dass jede und jeder von uns und jedes Kind gleich viel Wert ist und die besten Chancen auf ein gutes Leben verdient, sind unsere Wegweiser. Sie motivieren uns und spiegeln sich in der Vielfalt unserer Aktivitäten wider, mit denen wir Kindern ein Stück unbeschwerte Kindheit und gleichzeitig den bestmöglichen Start in ihre Bildungslaufbahn geben. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal der Kinderfreunde. Keine Organisation ist in so vielen Lebensbereichen von Kindern und Familien, mit so viel ehrenamtlichem Engagement, Knowhow und professioneller Qualität tätig und hat gleichzeitig gesellschaftspolitischen Einfluss. Und keine hat seit mehr als hundert Jahren innovative Entwicklungsarbeit im Bildungsbereich geleistet.“, leitete Prokop die Konferenz ein.

Dies bestätigte auch Bildungsministerin Dr.in Sonja Hammerschmid  im anschließenden Interview und würdigte die Kinderfreunde als innovativen Partner in Bildungsfragen. „Die Kinderfreunde sind eine traditionsreiche Organisation, die schon immer eine starke Bildungsaffinität hatte. Gerade bei der Entwicklung und Umsetzung der Bildungsreform waren die Kinderfreunde wichtige Partner. “, so Hammerschmid. Stadtschulratspräsident Mag. Jürgen Czernohorszky berichtete über die Herausforderungen, die sich derzeit bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung in das Wiener Bildungssystem stellen und unterstrich, wie wichtig eine vielfältige und gerechte Schule für alle Kinder und Jugendlichen ist, ganz im Sinne des Kinderfreunde-Gedankens. Als Gastgeberin erörterte PH-Rektorin Mag.a  Ruth Petz die Rolle, die die Pädagogischen Hochschulen bei der neuen LehrerInnen-Ausbildung spielen. Zum Schluss präsentierte der Bundesvorsitzende der Österreichischen Kinderfreunde Christian Oxonitsch die neue Phase der Mehrjahreskampagne „Verändern wir die Welt“, in der die Kinderfreunde mit „Hand, Herz und Hirn“ an ihrer Vision einer besseren Welt weiterarbeiten wollen.

Mit den beschlossenen Anträge, die unter anderem die Bekämpfung der Kinderarmut in Österreich, eine menschliche Asylpolitik oder aber auch ein kinderfreundliches Wien zum Thema hatten, verstärkt die gesamte Konferenz daher das Anliegen, im Sinne der Kinderfreunde-Werte für eine bessere Welt einzutreten, um alle Kinder, egal welcher Herkunft und mit welchem familiären Hintergrund, bestmöglich zu fördern und ihnen gerechte Lebenschancen zu sichern.

Abschließend hielt der neu gewählte Vorsitzende fest, dass das breit gefächerte Angebot der Wiener Kinderfreunde einen wesentlichen Beitrag zu einem guten Zusammenleben in unserer Stadt leistet. „Wir sind für alle Kinder da, die in Wien leben -  mit den vielfältigen Möglichkeiten, die wir in Wien aufgebaut haben: Kindergärten, Elternarbeit, Beratung und Hilfe in Krisen, Ferienbetreuung und die vielen Angebote für unbeschwertes Kindsein und Mitgestaltung mit unserer Freizeitpädagogischen Arbeit. Aber wir haben noch eine zusätzliche Aufgabe: Wir müssen weiterhin Menschen dazu gewinnen, den Weg mit uns gemeinsam zu gehen und ihnen klar machen, dass an Demokratie und Mitgestaltung, an Solidarität und Gewaltfreiheit kein Weg vorbeiführt. Nur so ist ein das gute Zusammenleben in unserer Stadt auch weiterhin gesichert. Stürzen wir uns also gemeinsam in die Fortführung der erfolgreichen Kinderfreundearbeit“, so Prokop.

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