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Landeskonferenz der Kinderfreunde Niederösterreich

Abgeordneter zum Nationalrat Bürgermeister Andreas Kollross erneut zum Landesvorsitzenden gewählt

Kollross: Wenn wir uns die Politik der Bundesregierung im Bereich Kinder und Familien ansehen, muss man sich fragen, was hat diese Regierung nur gegen Kinder?

Unter dem Motto „halten – entfalten - gestalten“ fand am Sonntag (19. Mai 2019) vor über 200 Kinderfreundinnen und Kinderfreunden im Rathaus Böheimkirchen die Landeskonferenz der Kinderfreunde Niederösterreich statt.

Prominente Ehrengäste, wie LHstv. Franz Schnabl, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und der Bundesvorsitzende der Kinderfreunde, Abgeordneter zum Wiener Landtag, Christian Oxonitsch gratulierten und unterstrichen in ihren Grußworten die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements, welches die Kinderfreunde mit 207 Orts- und Stadtgruppen zur größten Kinder- und Familienorganisation Niederösterreichs anwachsen ließ.

Bei der Landeskonferenz tagten jedoch nicht nur die Erwachsenen. Gleichzeitig fand ein Kinderkongress statt. Bei diesem bekamen auch die Jüngsten eine Stimme zu gesellschaftsrelevanten Themen: Ein mit den Kindern erarbeiteter Antrag wurde schließlich in die Landeskonferenz eingebracht und beschlossen. Damit werden sie auf Augenhöhe als Teil der Gesellschaft in die Zukunftsgestaltung eingebunden.

Der wiedergewählte Landesvorsitzende Andreas Kollross nutzte die Konferenz, um auf die aktuelle politische Lage hinzuweisen: „Was hat die Bundesregierung eigentlich gegen Kinder? Es ist wirklich nicht leicht zu begreifen. Wir sind bisher immer von der offenbar veralteten Grundannahme ausgegangen, dass die Politik dazu da ist, das Leben der Menschen besser zu machen. Vor allem für jene, die besonders schützenswert sind. ‚Familienbonus Plus‘ - klingt genial. 1.500€ Steuerbonus pro Kind – klingt noch genialer. Dass dafür andere steuerliche Begünstigungen wie die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten (max. 2.300€ pro Jahr und Kind) oder der Kinderfreibetrag (300€ je Elternteil pro Kind) abgeschafft werden, wird dabei nicht erwähnt. Das viele gar nicht in den Genuss dieses Bonus kommen, weil sie zu wenig verdienen um überhaupt Lohnsteuer zu bezahlen ebenso. Und als Draufgabe, bekommen dann solche Familien durch die Kürzung des Kinderzuschlages bei der Mindestsicherung noch eine weitere gesellschaftliche Fußfessel um ja nicht aus ihrer Herkunft ausbrechen zu können. Wer in Armut aufwächst, soll das gefälligst auch bleiben, scheint das Motto der Regierung zu sein.“

Die Forderungen der Kinderfreunde Niederösterreich stellten einen direkten Bezug zur aktuellen Kampagne der Gesamtorganisation her: „Kinder haben das Recht auf Schutz, das Recht auf Förderung und das Recht auf Beteiligung“, so Kollross abschließend.

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