Übergabe der Resolution der Jugendbegegnung1

Für eine Politik ohne Ausgrenzung und Benachteiligung!

Für eine Politik ohne Ausgrenzung und Benachteiligung! Resolution von Jugendlichen aus ganz Europa an LH-Stv. Josef Ackerl übergeben.

Die Kinderfreunde Mühlviertel übergaben Lh-Stv. Josef Ackerl eine Resolution für eine Politik ohne Ausgrenzung und Benachteiligung einzelner Bevölkerungsgruppen, wie z.B. Roma und Sinti, oder auch MigrantInnen. Erarbeitet wurde diese Resolution bei einer internationalen Jugendbegegnung im Mühlviertel. Über 50 Jugendliche aus ganz Europa waren beteiligt.

Im Rahmen von „Jugend in Aktion“, einer Kampagne der Europäischen Kommission,  waren heuer bereits zum zehnten Mal über 50 Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren aus Polen, Tschechien, Italien, Spanien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Österreich, bei den Kinderfreunden im Mühlviertel zu Gast. Die Jugendbegegnung zum Thema „Minderheiten (Roma,..) in Europa – eine interkulturelle Chance“ hat sich in jugendgerechter Form mit den Themen der Minderheiten, deren geschichtlicher Entwicklung, deren Bedeutung in der Gegenwart und deren Problemen, sowie Chancen auseinander gesetzt.

Ziel war es, das Wissen über Minderheiten zu erweitern und Vorurteile abzubauen. Damit sollte gewährleistet werden, dass Angehörige von Minderheiten gerechte Chancen im Leben, im Bildungsbereich und am Arbeitmarkt erlangen. Im Lichte der aktuellen Vorkommnisse mit Demonstrationen gegen die Minderheitengruppe der Roma in Rumänien, ein hoch aktuelles und brisantes Thema. Die Jugendlichen erarbeiteten eine Resolution für eine neue Minderheitenpolitik, die die Kinderfreunde Mühlviertel nun LH-Stv. Josef Ackerl offiziell übergeben haben.

 „Die Resolution ist ein Zeichen dafür, dass sich Jugendliche aus ganz Europa eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Benachteiligung einzelner Bevölkerungsgruppen wünschen“, so Bgm. Erich Wahl MBA, der Vorsitzende der Kinderfreunde Mühlviertel. Er betont weiter, „dass die aktuellen Vorkommnisse der Demonstrationen gegen die Roma in Rumänien einmal mehr gezeigt haben wie wichtig es ist, Jugendliche für die Bedürfnisse und Probleme von Minderheiten zu sensibilisieren. Und das in allen Ländern. Es kann und darf keine Sündenbock-Politik geben.

LH-Stv. Josef Ackerl zeigte sich beeindruckt von den konkreten Forderungen der Jugendlichen, wie z.B. schnellere Verfahren bei Asylanträgen oder mehr Investitionen im Bildungsbereich. Er werde sich für eine Umsetzung einsetzen, so Josef Ackerl.

Das Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission im Rahmen von „Jugend in Aktion“ durchgeführt.

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