Kinderfreunde Herz

Bildungsinitiative: Kinderfreunde wollen mitmischen

Die Österreichischen Kinderfreunde fordern seit vielen Jahren grundlegende Reformen im Bildungsbereich.

Eine Initiative wie das geplante Volksbegehren ist daher ein Schritt in die richtige Richtung.

„Wenn wir eine Politik haben, die im Bildungsbereich nicht mehr in der Lage ist, die anstehenden Probleme zu lösen, dann ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, wie die von Hannes Androsch eine große Hoffnung für tausende betroffene Eltern“ so LH-Stv. Josef Ackerl, Bundesvorsitzender der Österreichischen Kinderfreunde. Es müsse wesentlich mehr Geld für Bildung geben, von der Elementarbildung in den Kindergärten angefangen über die Schulen bis zu den Universitäten. Es muss Schluss sein mit den gefährlichen Machtspielen rund um die Zuständigkeit bei den LehrerInnen. „Hier wird auf dem Rücken der Kinder und Eltern ein Machtkampf ausgetragen, und zugleich die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft auf das Spiel gesetzt“, so Ackerl weiter.

„Wir brauchen eine zentrale Bundeszuständigkeit für alle wichtigen Bildungsbereiche. Von der Elementarbildung bis zur Uni. Wir brauchen eine gemeinsame Ausbildung aller PädagogInnen, ein einheitliches Dienstrecht und eine effiziente Steuerung des gesamten Bildungswesens“, erklärt Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde. Er fordert, dass die Bildungsentscheidung nicht vor dem 14. Lebensjahr getroffen wird und dass Schulen gebaut und umgebaut werden, um modernen Lernformen gerecht zu werden. Es müsse zudem mehr Geld für die Unis geben, damit mehr junge Menschen einen hochwertigen Studienplatz zur Verfügung haben.

„Die Kinderfreunde unterstützen daher die Bildungsinitiative als hoffentlich wirksamen Weg um die verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Nur wenn es gelingt die Eltern in eine Reformbewegung direkt einzubinden, kann die Reformblockade überwunden werden“, so Rammer. Die Zivilgesellschaft müsse gemeinsam gegen die etablierte Politik anrennen, damit sich endlich etwas ändert. Die Kinderfreunde sind laut Rammer bereit, sich in die Entwicklung der konkreten Forderungen einzubringen: „Wir Kinderfreunde wissen, dass die Eltern mit dem bestehenden System mehr als unzufrieden sind. Wie im übrigen auch viele LehrerInnen, Studierende und ProfessorInnen. Wir wollen unsere Kraft in die Bildungsinitiative einbringen und zu ihrem Erfolg beitragen.“

Rückfragen: Mag. (FH) Daniel Bohmann, Tel.: 01 / 512 12 98 / 60

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