Blackout-Konzept für unsere Kindergärten und Horte

Nach unserem Kinderschutzkonzept im Vorjahr präsentieren wir nun auch als erster großer Kindergartenträger ein Blackout-Konzept für einen Ernstfall, den wir alle nicht erleben wollen.

Wir haben täglich 12.000 Kinder in unserer Obhut, die im Falle eines großen, längeren Blackouts im Kindergarten oder Hort bleiben, bis ihre Eltern es irgendwie geschafft haben, sie abzuholen.  Da die Kommunikation mit den Eltern dann nicht mehr möglich wäre, müssen alle Beteiligten vorher wissen, was zu tun ist.

Die Handlungsanleitung für einen totalen, überregionalen und längeren Stromausfall wird bei Eintritt in den Kindergarten und danach jährlich an die Eltern kommuniziert. Sie beinhaltet Informationen über die Merkmale eines echten Blackouts, über die Ausstattung des Kindergartens, um die Kinder jederzeit zumindest 48 Stunden ohne Strom versorgen zu können, Maßnahmen,  die von den Mitarbeiter*innen zu ergreifen sind, die kindgerechte Kommunikation zur Vorbereitung und im Ernstfall,  einen Plan für die Abholung jedes Kindes durch einen  vordefinierten Personenkreis und vieles mehr.

Das Blackout-Konzept wurde von einigen Kinderfreunde-Leiter*innen initiiert und zusammen mit internen und externen Fachleuten verfasst. Es soll unseren Kolleg*innen und den Eltern ein wenig Sicherheit geben, wie  so eine schwierige Situation im Sinne der von uns betreuten Kinder, aber  auch der Kinder unserer Mitarbeiter*innen, bestmöglich zu bewältigen ist.

Danke an die Initiator*innen und an alle, die daran mitgearbeitet haben.