Keine Gewalt im Spiel!

Seit Jahrzehnten engagieren sich die Kinderfreunde für gewaltfreies Spielen. Spielen ist die Arbeit der Kinder und Spielerfolge fördern Selbstvertrauen und machen Mut, Neues und immer Schwierigeres zu wagen. Spielzeug sollte deshalb sorgfältig ausgewählt werden.

Gewaltfrei!
Miniaturkanonen, Spielzeugpistolen, Schwerter und bewaffnete All-Monster - sie alle haben eines gemeinsam: sie fördern gewaltorientiertes Handeln. Mit Waffen kann ein Kind nur eines machen: Kämpfen in allen Ausdrucksformen und Bedrohen der Unbewaffneten.

Vielseitig!
Je mehr man mit dem Spielzeug machen kann, umso besser! Ein Wagerl kann das Kind nachziehen, es befüllen, Materialien transportieren und damit sogar Kinder ziehen. Mit Bausteinen kann man jeden Tag etwas Neues bauen.

Fantasie anregend!
Besser als eine batteriebetriebene Quasselpuppe ist deren schweigsame Schwester. Kinder erfinden mühelos mehr und bessere Worte für alles, was die Puppe sagen will.

Umweltverträglich!
Die Umweltverträglichkeit hängt vom Material, von der Produktion, dem Gebrauch und der Entsorgung ab. Langlebiges  wird „vererbt“. Oder man tauscht, kauft, verkauft auf dem Flohmarkt. Besser Wegwerfspielzeug und unnötig große Verpackungen vermeiden.

Unschädlich!
Man sollte „Riechen, Rütteln und Fühlen“. Unangenehmer Geruch deutet auf Schadstoffe hin; stark parfümierte Tiere, Stifte oder Autos können Allergien fördern.

Weniger ist mehr!

Dies gilt sowohl für Form und Farbe des Spielzeugs wie auch für die Menge. Spielzeug in vereinfachter Form lässt die Kinder Wesentliches erkennen. Überflüssige Dekorationen lenken vom eigentlichen Spiel ab. Lieber weniger und besseres Spielzeug kaufen.

Und …
Kinder brauchen Platz, Zeit und Gelegenheit zum Spielen. Es ist wichtig, dass Eltern am Spiel der Kinder ernsthaftes Interesse zu zeigen, ohne dauernd einzugreifen oder zu kritisieren. Eltern sollten nicht das kaufen, was ihnen gerade Spaß macht, sondern das, was dem Kind anhaltende Freude und Nutzen bringen kann.

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