Recht auf Grenzen:
Warum ein "Nein" Gold wert ist
Alle Kinder dürfen ihre Meinung sagen und haben das Recht, auch gegenüber älteren Jugendlichen und Erwachsenen Nein zu sagen, wenn sie sich unwohl fühlen. Dieses Recht gilt universell, ob im Alltag oder an Feiertagen wie Weihnachten. Ein Kind muss niemandem, auch nicht den Großeltern, einen Kuss oder eine Umarmung aufzwingen lassen, wenn es das nicht möchte. Es ist wichtig zu verstehen: Ein Nein zu einer Geste bedeutet kein Nein zur Person; man hat sich trotzdem lieb.
Die Botschaft, dass Kinder Nein sagen dürfen, erfordert von uns Erwachsenen, ihr Ja oder Nein gleichermaßen zu akzeptieren.
Echte Mit- und Selbstbestimmung wird erst dadurch ermöglicht und gefördert. Dies trägt maßgeblich zur Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit bei. Organisationen wie die österreichischen Kinderschutzzentren betonen die Wichtigkeit, kindliche Grenzen zu achten, um sie vor jeglicher Form von Gewalt zu schützen und ihnen zu helfen, sich selbst zu behaupten. So lernen Kinder, wann ein Nein wirksam und angemessen ist.
Weil nur die Botschaft "Nein-Sagen" als Präventionsmaßnahme zu kurz gedacht ist. >> mehr Infos dazu
Dieser Newsletter-Artikel dient der Information und Prävention. Bei konkreten Sorgen oder Vorfällen wenden Sie sich bitte an die örtlichen Kinderschutzeinrichtungen oder die Kinder- und Jugendhilfe
https://www.oe-kinderschutzzentren.at/alle-kinderschutzzentren-in-oesterreich
https://www.noe.gv.at/noe/Jugend/Kinder-_und_Jugendhilfe.html