Hütten bauen, durch die Natur streifen, forschen, werken und Neues ausprobieren: Seit 60 Jahren können Kinder am Kinderfreunde-Robinsonspielplatz in Döbling ihre eigenen Abenteuer erleben. Viele Eltern und Großeltern, die heute mit ihren Kindern vorbeikommen, waren früher selbst „Robinson-Kinder“. Jetzt wurde der runde Geburtstag gemeinsam gefeiert!
Spiel, Spaß und jede Menge Erinnerungen
Beim Jubiläumsfest war einiges los: Kreativ- und Forschungsstationen, Bewegungsspiele und eine Rätselrallye sorgten für Unterhaltung. Historische Fotos und persönliche Geschichten nahmen die Besucher mit auf eine kleine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte „Robi“.
Auch ein Geburtstagsgeschenk durfte nicht fehlen: Die Wiener Stadtgärten spendeten einen Jubiläumsbaum, der gemeinsam gepflanzt wurde. Wünsche und Ideen für die Zukunft des Spielplatzes wanderten außerdem in eine Zeitkapsel.
1.500 Euro für das „Robbiton“
Grund zur Freude gab es auch beim Lehmhaus „Robbiton“. Nach dem Brand im vergangenen Jahr wurde es wiederaufgebaut, für die weitere Ausstattung wird aber noch Unterstützung benötigt. Die SPÖ Döbling überreichte beim Fest eine Spende von 1.500 Euro. Das Geld fließt in Werkzeuge, Baumaterialien und Spielgeräte. Wir bedanken uns herzlich für die Spende!
Wie alles begann
1966 eröffneten die Wiener Kinderfreunde den naturnahen Abenteuerspielplatz in der Greinergasse. Inspiriert war die „Robinson-Insel“, wie der Spielplatz ursprünglich genannt wurde, von Abenteuerspielplätzen in der Schweiz, bei denen Hüttenbauen, Naturerfahrung und der Umgang mit Tieren im Mittelpunkt standen.
In 60 Jahren hat sich auf dem „Robi“ natürlich einiges verändert. Sein Grundgedanke ist aber derselbe geblieben: Kindern einen offenen und kostenlosen Ort zu geben, an dem sie Natur erleben, sich ausprobieren und ihre eigenen Ideen umsetzen können. Heute spielen Kinder dort, wo schon Eltern und Großeltern ihre eigenen Abenteuer erlebt haben. Und mit jeder neuen Generation beginnt ein weiteres Stück „Robi“-Geschichte.