Gesund bleiben - Krank sein

Hilfe für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, Krankenhäuser, Pflege, ... 


LOGOPÄDIE
HIPPOTHERAPIE
OÖ KINDER-KREBS-HILFE
KIND INS KRANKENHAUS
KINDERPFLEGE DAHEIM
PFLEGEFREISTELLUNG
FAMILIENHOSPIZ
KINDERPALLIATIVNETZWERK

 

LOGOPÄDIE

Bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckbeschwerden ist eine logopädische Beratung der erste Schritt. Logopädische Krankenbehandlungen, insbesondere für Kinder im Vorschulalter, die Sprachauffälligkeiten aufweisen, können bei freiberuflichen niedergelassenen LogopädInnen in Anspruch genommen werden. Es werden Einzel- und Gruppentherapie zu unterschiedlich langen Zeiteinheiten durchgeführt. Die logopädischen Untersuchungen in den OÖ Kindergärten werden vom Land OÖ, Abt. Kinder- und Jugendhilfe finanziert. Der Versicherte hat die Möglichkeit, logopädische Krankenbehandlungen bei einem der ÖGK-VertragslogopädInnen in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus wird Logopädie als Sachleistung auch noch
• in den vier Gesundheitszentren der ÖGK (Linz, Steyr, Wels, Vöcklabruck)
• im Therapiezentrum des Proges in Perg und Ried
• in den Behinderteneinrichtungen St. Isidor, Diakonie Gallneukirchen, usw. erbracht.
Der/Die Versicherte hat auch die Möglichkeit, einen Wahllogopäden in Anspruch zu nehmen. In diesem Fall erhält der/die Versicherte 80 Prozent des jeweiligen Vertragstarifes von der ÖGK rückerstattet. Einen Teil der Kosten trägt der/die Versicherte selbst.
Weiter Infos findet man unter www.gesundheitskasse.at

LOGOPÄDIE FÜR KINDER
Volkshilfe OÖ
www.volkshilfe-ooe.at
Bei ca. 40% aller Kinder zwischen 2 und 6 Jahren treten im Verlauf des Spracherwerbs verschiedene Schwierigkeiten auftreten, z.B.: das Kind bildet Sätze falsch oder unvollständig, kann nicht gut erzählen, es fallen ihm Wörter nicht ein oder das Kind versteht Sätze nicht, spricht Laute falsch aus oder lässt Laute weg. Das Kind stottert….
Mit Hilfe der LogopädIn lernen Kindern Sprache zu verstehen und richtig anzuwenden, damit sie Freude am Sprechen haben. Das ist eine wichtige Voraussetzung für den schulischen Erfolg. 
In der Logopädischen Therapie lernen Kinder durch Spiele und Übungen, wie man Sätze richtig bildet, Laute richtig ausspricht und vieles mehr. Die LogopädIn zeigt den Eltern auch, wie sie ihr Kind zu Hause am besten fördern. Regelmäßiges Üben zu Hause ist für den Therapieerfolg entscheidend. Die derzeit 38 Logopädinnen der Volkshilfe Gesundheits- und Soziale Dienste GmbH untersuchen jeden Herbst alle 4- bis 5- jährigen Kinder in öffentlichen und teilweise auch privaten Kindergärten. Dabei wird in einem standardisierten Logopädischen Screening der sprachliche Entwicklungsstand des Kindes und das Gehör überprüft. Danach haben die Eltern die Möglichkeit das Ergebnis der Untersuchung mit der LogopädIn zu besprechen. Dabei werden sie beraten welche Maßnahmen für das Kind wichtig sind, z.B. Logopädische Therapie, Abklärung bei einem Arzt/ einer Ärztin / bei einer ErgotherapeutIn…. 
Zum ersten Therapie-Termin brauchen die Eltern eine Überweisung von einer Ärztin oder einem Arzt, dann wird die Therapie mit der jeweiligen Krankenkasse verrechnet. Das ist in der Regel kostenfrei für die Eltern, nur manche Krankenversicherungsträger heben geringe Selbstbehalte ein. 
Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0732 3405-302

LOGOPÄDIE
Caritas für Kinder und Jugendliche
www.caritas-linz.at
Die LogopädInnen der Caritas für Kinder und Jugendliche arbeiten mit Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren aus Kindergärten in OÖ. Der Focus liegt dabei auf dem logopädischen Screening, der Beratung und Begleitung von Eltern und PädagogInnen sowie der ausführlichen Diagnostik und der Therapie 
Standorte: Zentrale Linz, Pfarrplatz 4, Tel. 0732 784418 und weitere 37 Therapie- und Beratungsstellen in OÖ

FLIP - Familienzentriertes Linzer Interventionsprogramm
KH Barmherzige Brüder Linz
Institut für Sinnes- und Sprachneurologie
Bischofstraße 11, Sekretariat: Tel. 0732 7897-24900
www.bblinz.at/flip
Sprachtherapeutisches Angebot für Säuglinge und Kleinkinder mit Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit. 
Ein Frühteam bietet mobile Therapie für Familien mit Kindern von 0-3 Jahren mit einer Hörbeeinträchtigung zu Hause oder im wohnortnahen Stützpunkten an. Gemeinsam mit den Eltern und einer Logopädin wird ein individueller Förderplan für die Kommunikationsentwicklung ihres Kindes erstellt, der an die speziellen Bedürfnisse der Familie und den Lebensstil des Kindes angepasst ist. Im KinderHörSprachZentrum Brüder/Schwestern wird durch enge Kooperationspartnerschaft mit der HNO Abteilung der Barmherzigen Schwestern eine Vernetzung mit ergänzenden diagnostischen Maßnahmen und medizinischen Behandlungen angeboten.
 

HIPPOTHERAPIE
Hippotherapie ist bei bestimmten Indikationen als physiotherapeutische Krankenbehandlung auf neurophysiologischer Basis anerkannt. Grundsätzlich werden pro Jahr maximal 40 Hippotherapieeinheiten je 30 Minuten bewilligt. Der Versicherte kann Hippotherapie bei einem Vertragshippotherapeuten in Anspruch nehmen. Darüber hinaus wird Hippotherapie auch noch durch
• das Institut Hartheim
• das Institut St. Isidor
erbracht.
Infos dazu findet man auch im Internet unter www.gesundheitskasse.at


MITEINANDER GmbH
Rechte Donaustraße 7, 4020 Linz, Tel. 0732 782000
www.miteinander.com
Miteinander ist OÖ Anlaufstelle für Menschen mit jeder Form von Beeinträchtigung.
Die Miteinander GmbH arbeitet in folgenden Bereichen:
Frühförderung Linz
Industriezeile 56b, 4. Stock, Tel. 0732 663328
Frühförderung Gmunden
Kaltenbrunnerstr. 45, Gmunden, Tel. 07612 77877233
Frühförderung ist ein Angebot für Familien mit Kindern
• mit Entwicklungsverzögerungen
• mit Verhaltensauffälligkeiten
• mit Beeinträchtigungen
ab Geburt bis zum Schuleintritt
Mobile Betreuung Linz, Wels, Steyr, Gmunden
Rechte Donaustraße 7, Tel. 0732 78200018
Die Mobile Betreuung und Hilfe unterstützt bei alltäglichen Dingen
• Beim Einkaufen
• Beim Kochen
• Bei der Freizeit-Gestaltung
• Bei der Körperpflege
• Auf dem Weg zum Arzt/zur Ärztin
Für Menschen mit Beeinträchtigung ab dem 3. Lebensjahr. 


Autistenhilfe OÖ
Tel. 0732 657195
www.autistenhilfe-ooe.at
Das langfristige Ziel der Autistenhilfe OÖ ist die Unterstützung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), um sie in die Gesellschaft zu inkludieren.
Angebote:
• Information und Beratung für Betroffene, Angehörige und Interessierte
• Stammtisch zum Erfahrungsaustausch
• Freizeitclub für Menschen mit autistischer Wahrnehmung
• Auf Anfrage: Sprachtherapie und Hörtraining
• Familienberatung
• Infotreff „Allee Pinta“ - Erfahrungsaustausch mit Fachvorträgen und Diskussionen
• Auf Anfrage: Sprachtherapie und Hörtraining
• Öffentlichkeitsarbeit
Öffnungszeiten und Terminvereinbarung:
Mo 16-17 Uhr, Mi 11-12 Uhr


Autismuskompetenzzentrum
KH Barmherzige Brüder Linz
Tel. 0732 7897-24900
www.bblinz.at 
Kinder von 0-6 Jahren mit Autismus-Spektrum-Störung
Die Angebote der frühen Intervention bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) basieren auf international erprobten Konzepten, bei denen die Förderung von sozialer Interaktion, Kommunikation und Selbstständigkeit im Vordergrund steht. Die Therapie und Förderung kann zu Hause oder ambulant (im Autismuskompetenzzentrum) stattfinden und beinhaltet auch eine Anleitung für die Eltern, wie Förderprinzipien im Alltag umgesetzt werden können. Vor Beginn einer Beratung, Therapie und Förderung steht eine ausführliche Abklärung durch ein Team von Fachkräften. 
Standorte und Kontakt: 
Autismusfrühintervention in Linz
Bischofstraße 11, 4021 Linz
laik.linz@bblinz.at
Ansprechperson: Eva Dely 
Autismusfrühintervention in Vöcklabruck
Salzburger Straße 18, 4840 Vöcklabruck
laik.voecklabruck@bblinz.at
Ansprechperson: Gertrud Hemetsberger
Autismusfrühintervention in Braunau
Ringstraße 45, 5280 Braunau 
laik.braunau@bblinz.at
Ansprechperson: Eva Dely


OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe
Tel. 0732 600099
www.kinderkrebshilfe.or.at
Alleine in OÖ erkranken rund 50 Kinder im Jahr an Krebs. Die Diagnose "Krebs" verändert schlagartig und völlig unvorbereitet das bisherige Leben der Kinder und ihrer Familien. Diese Situation veranlasste - eine Gruppe von betroffenen Eltern - im Mai 1988 den Verein "OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe" zu gründen. Das vorrangige Ziel war - und ist es nach wie vor! - Betroffenen mit Rat UND Tat zur Seite zu stehen. Inzwischen sind sie für Familien mit einem krebskranken Kind eine Anlaufstelle für 
• Ratschläge und Auskünfte und
• finanzielle Unterstützungen.
Alle Vorstandsmitglieder der OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe stellen ihre Dienste unentgeltlich und ehrenamtlich für die krebskranken Kinder und deren Eltern zu Verfügung. Ihre Aufgaben sind unter anderem:
• Hilfestellung in seelischen und sozialen Angelegenheiten
• Hilfestellung bei Behördengängen
• Beratung über gesetzliche Unterstützungen
• Übernahme von Zusatzkosten bei den Mutter-Kind-Einheiten
• finanzielle Unterstützung für Haus- und NachhilfelehrerInnen
• Erholungsaufenthalte nach Intensivtherapie
• finanzielle Zuwendungen bei Härtefällen
• Zuschüsse für Medikamente
• Kostenbeteiligung bei Auslandstherapien
• regelm. Sprechstunden für betroffene Eltern
• Unterstützung von Forschungsarbeiten
• Elternwohnung beim Spital
• Besuch der Schulklasse des krebskranken Kindes
• uvm.
 

LIFE TOOL gem. GmbH
Hafenstraße 47-51, 4020 Linz, Tel. 0732 997056
www.lifetool.at
LIFEtool Linz informiert Sie kostenlos und verkaufsunabhängig über elektronische und nicht elektronische Hilfsmittel und Spezialsoftware für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung.
Die Beratungsstelle befindet sich im TECHCENTER in Linz und ist mit Lift gut erreichbar und barrierefrei zugänglich. Das LIFEtool Beratungsnetzwerk ist gemeinnützig, wird von diakonischen Einrichtungen getragen und von öffentlichen Stellen und Sponsoren gefördert. Für Einzelberatung stehen in der Beratungsstelle BeraterInnen nach telefonischer Voranmeldung zur Verfügung. Gemeinsam wird mit Betroffenen oder Angehörigen nach individuellen Hard- und Softwarelösungen gesucht. Die Beratung erfolgt kostenlos.
Öffnungszeiten: Mo bis Do 9-12 Uhr und 13-16 Uhr


KIND IM KRANKENHAUS

Wenn ein Spitalsaufenthalt des Kindes nicht mehr zu vermeiden ist, kommt zum körperlichen Leid des Betroffenen auch noch die Unsicherheit der Eltern, die richtige Behandlungsmöglichkeit für das Kind zu finden. Welches Krankenhaus ist geeignet? Ist ein stationärer Aufenthalt unvermeidlich oder gibt es die Möglichkeit zur ambulanten Behandlung? Kann eine vertraute Person das Kind begleiten?
Nicht alle Krankenhäuser haben Kinderstationen, aber es werden überall Kinder aufgenommen. Was die Besuchszeiten betrifft, so gelten die dabeistehenden Besuchszeiten des jeweiligen Krankenhauses. Darüber hinaus ist nach Absprache mit Arzt oder Schwester für Eltern ein Besuch jederzeit möglich (außerordentliche Besuchszeit für Eltern) - aber auch hier gibt es Ausnahmefälle. 
Wenn Kinder ins Spital müssen, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine erwachsene Begleitperson ebenfalls stationär aufgenommen werden. Für die Mitaufnahme einer Begleitperson ist es wichtig, sofern es möglich ist, sich möglichst rasch anzumelden, da dies von der freien Bettenkapazität abhängig ist. Um allen Eltern bei einem nötigen Krankenhausaufenthalt ihrer Kinder eine Begleitung ans Krankenbett zu ermöglichen und damit auch die Genesung des Kindes zu fördern, übernimmt das Land OÖ - mit Ausnahme eines Selbstbehaltes von € 5,10 pro Tag - die Kosten für die Begleitperson.

Voraussetzung für die Aufnahme einer erwachsenen Begleitperson

  • Kind und Begleitperson werden in einem öffentlichen Krankenhaus in OÖ aufgenommen.
  • Die Unterbringung einer Begleitperson ist im jeweiligen Krankenhaus organisatorisch und vom Platzangebot möglich.
  • Für die Aufnahme müssen besondere Gründe vorliegen.
  • Die ärztliche Leitung des Krankenhauses muss zustimmen.
  • Eine fixe Altersgrenze für das Kind gibt es nicht.
  • Entschieden wird jeweils im Einzelfall.

Sonderfall: Babys im ersten Lebensjahr
Kann das Baby nur gemeinsam mit der Mutter (bzw. einer anderen Begleitperson) aufgenommen werden, wird in keinem Fall ein täglicher Kostenbeitrag verrechnet. Eine Zustimmung der ärztlichen Leitung ist nicht notwendig.
Braucht die Mutter eines Babys Spitalspflege, kann sie ihr Kind mitbringen. Für das Kind wird ebenfalls kein täglicher Kostenbeitrag verrechnet.
Abteilung Soziales und Gesundheit
Abteilung Gesundheit,
Bahnhofplatz 1, 4021 Linz
Tel. 0732 7720-14201

 

KIND IN LINZER KRANKENHÄUSERN

Kepler Universitätsklinikum
Med Campus IV
Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Krankenhausstraße 26-30, Tel. 05 7680 84-0
www.kepleruniklinikum.at
Das zentrale Anliegen ist die Behandlung von chronisch und akut schwer kranken Kindern und Jugendlichen nach dem Prinzip der "evidence based medicine". Durch die zunehmende Spezialisierung in der Kinder- und Jugendheilkunde sind multidisziplinäre Expertenteams erforderlich. Es wird ambulante und stationäre Betreuung für alle Altersklassen, vom kleinsten Frühgeborenen bis zum jungen Erwachsenen angeboten. Die Einbindung von Angehörigen wird berücksichtigt und das "Kind" in den Mittelpunkt des Handeln gestellt.
Besuchszeit Kinder- und Jugendheilkunde:
täglich von 14-18 Uhr - für Eltern uneingeschränkt, Ruhezeit 12-14 Uhr
 

Ordensklinikum Linz GmbH
Barmherzigen Schwestern
Seilerstätte 4,
Tel. 0732 7677-7655 (Kinderstation),
Tel. 0732 7677-7325 (Säuglingsstation)
www.bhslinz.at
Abhängig von Alter und Erkrankung sind die kleinen Patienten entweder auf der Säuglingsstation, auf der Neugeborenen-Überwachungseinheit (IMCU) oder auf der Kinderstation untergebracht. Sämtliche Kinder, die von den Spezialabteilungen des Krankenhauses operiert werden, liegen auf der Kinderabteilung und werden auch rund um die Uhr kinderärztlich versorgt.
Für Kinder bis 2 Jahren stehen auf der Säuglingsstation ausschließlich Mutter/Vater-Kind Einzelzimmer zur Verfügung. Auf der Kinderstation (für Kinder ab 2 Jahren) stehen ebenfalls Mutter/Vater-Kind Betten zur Verfügung. Hier teilen sich 2 Eltern und ihre 2 Kinder ein Zimmer.
Kinderambulanz: (Tel. 7677-7211) Mo bis Fr von 8-12 Uhr nach tel. Vereinbarung
Besuchszeit: täglich 13.30-17.30 Uhr, für Eltern durchgehend.


KH Barmherzige Brüder Linz
Seilerstätte 2, Tel. 0732 7897/2600
www.bblinz.at
Es werden vorwiegend Kinder mit operativen Eingriffen in den Fachgebieten HNO, Sehschule und Augen betreut.
Besuchszeit: täglich von 13-15 Uhr und 18-19 Uhr, nach Absprache für Eltern auch rund um die Uhr


Kepler Universitätsklinikum
Med Campus III (ehem. AKH)
Krankenhausstraße 9, Tel. 05 7680 82-0
www.kepleruniklinikum.at
Das Med Campus III hat keine eigene Kinderabteilung, jedoch werden Kinder aller Altersstufen in Spezialabteilungen aufgenommen.
Besuchszeit: täglich von 13.30-15.30 Uhr und 18-19 Uhr,
bei besonderen Bedürfnissen der Eltern auch außerhalb der Besuchszeiten für Eltern


Klinik Diakonissen Linz
Weißenwolffstraße 15, Tel. 0732 7675-0
www.linz.diakonissen.at
Keine eigene Kinderabteilung, aber Kinder werden operativ behandelt.
• Besuchszeit: rund um die Uhr
• Anwesenheit der Eltern bei Narkosevorbereitung, Narkoseeinleitung und Aufwachen: möglich
• Psychologische Beratung: nach Absprache möglich
• Begleitpersonen: möglich


Unfallkrankenhaus
Garnisonstraße 7, Tel. 05 9393-42000
www.ukhlinz.at
Keine eigene Kinderabteilung.
Besuchszeit: täglich von 13-20 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag auch 9-11.30 Uhr


Tagesklinik Diakonissen Linz
Weißenwolffstraße 15, Tel. 0732 7675-601
www.tagesklinik-linz.at
Gerade für Kinder ist die Tagesklinik optimal. Sie können Ihr Kind bis in den Operationssaal begleiten, wo es das Narkosegas über eine Maske einatmet, während sie es auf dem Schoß haben. Erst wenn Ihr Kind auf den Operationstisch gelegt wird, verlassen Sie den Operationssaal und Sie sind wieder bei Ihrem Kind, sobald es aufwacht. Ihr Kind wird also auch von einer Spritze nichts merken. Als kleine Hilfe gibt es ein Maskottchen, das Stinktier „Skunky“, womit den kleinen Patienten der unangenehme Duft des Narkosegases erklärt wird. Die Verrechnung erfolgt privat; die Sozialversicherung vergütet je nach Eingriff und Versicherung einen Teil, private Zusatzversicherungen decken die Gesamtkosten. Kinderbegleitungsvereine kommen für einen Teil des Selbstbehaltes auf. Falls medizinisch notwendig, ist die stationäre Aufnahme in der Klinik Diakonissen Linz jederzeit möglich.

 

SPEZIELLE LEISTUNGSBEREICHE UND
AMBULANZEN FÜR KINDER
 

Kinderherz Zentrum Linz am
Kepler Universitätsklinikum
Med Campus IV
Krankenhausstraße 26-30, Tel. 05 7680 84-24748
www.kepleruniklinikum.at
Das Kinderherz Zentrum ist eine interdisziplinäre Einrichtung des Kepler Universitätsklinikums und bietet qualitativ höchstwertige Betreuung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Herzfehlern nach dem modernsten Stand des medizinischen Wissens.
Am Linzer Kinderherz Zentrum arbeitet ein bestens ausgebildetes Team bestehend aus ÄrztInnen, Schwestern/Pfleger, PsychologInnen und KardiotechnikInnen, welches seit 1995 das gesamte Spektrum der modernen Kinderkardiologie auf höchstem internationalem Standard anbieten kann:
• Pränatale Diagnostik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pränatalmedizin am Med Campus IV des Kepler Universitätsklinikums
• Nicht-invasive Diagnostik: speziell Echokardiographien
• Herzkatheteruntersuchungen mit Interventionen
• Kinderherzchirurgie mit Neugeborenen-Herzchirurgie und entsprechender Intensivtherapie


Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie 
Kepler Universitätsklinikum 
Med Campus IV., Tel. 05 7680 84 - 26802
www.kepleruniklinikum.at
Neben der allgemeinen Kinderchirurgie sind die Schwerpunkte die chirurgische Versorgung von Früh- und Neugeborenen, die Behandlung angeborener Fehlbildungen, die Tumorchirurgie und die Traumatologie. Durch die Kinderneurochirurgie an der Klinik werden die optimale Versorgung angeborener Fehlbildungen des Nervensystems, die Therapie von Hydrocephalus und die operative Behandlung kindlicher Hirntumore gewährleistet. Gemeinsam mit erfahrenen Kinderärztinnen und Kinderärzten sowie weiteren Fachärztinnen und Fachärzten aus den Bereichen Kinderanästhesie, Neonatologie und Pränatalmedizin wird für eine optimale Versorgung der PatientInnen gesorgt.


Klinik für Kindes- und Jugendpsychiatrie
Kepler Universitätsklinikum
www.kepleruniklinikum.at
An der Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters werden Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 18 Jahren mit Störungen oder Erkrankungen der biologischen, intellektuellen, psychischen, persönlichkeitsorientierten und sozialen Entwicklung und Reife untersucht und behandelt. Kinder und Jugendliche mit pädiatrischem oder kinderchirurgischem Bedarf werden im Rahmen der interdisziplinären Vernetzung durch die jeweiligen Fachdisziplinen am Standort Med Campus IV. mitbetreut. 
Med Campus IV
Tel. 05 7680 84 – 35131
Das Team der Klinik für Jugendpsychiatrie betreut junge Menschen ab der Pubertät, die in ihrer motorischen, sprachlichen, geistigen und psychischen Entwicklung unterstützt, gefördert und begleitet werden sollen. Jugendliche erhalten auch bei seelischen Erkrankungen sowie bei Gefährdungen und Krisen interdisziplinäre Behandlung. Die Klinik ist in die Versorgungsstruktur des neurologisch-psychiatrischen Schwerpunktstandortes Neuromed Campus eingebunden.
Neuromed Campus
Wagner-Jauregg-Weg 15, Linz
Tel. 05 7680 87-35131


Ambulanz für Kindergynäkologie/Missbrauchsambulanz
Kepler Universitätsklinikum
Med Campus IV
Krankenhausstraße 26-30, Tel. 05 768084-23730
www.kepleruniklinikum.at
Die Ambulanz beinhaltet:
• die klinische Untersuchung und Abklärung von Erkrankungen, Fehlbildungen oder Funktionsstörungen der weiblichen Genitale organischer, hormoneller, chromosomaler oder verletzungsbedingter Ursache beim kleinen heranwachsenden oder jugendlichen Mädchen
• die erste gynäkologische Untersuchung, Aufklärung und Beratung der jugendlichen Patientin
• die Abklärung bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch
Es ist wesentlich, rechtzeitig Fehlbildungen oder Funktionsstörungen zu erkennen und zu behandeln, bevor irreparable Schäden für den jugendlichen Organismus entstehen.


Kinderschutzgruppe, Akutambulanz
Kepler Universitätsklinikum
Med Campus IV
Tel. 05 7680 84-23021
www.kepleruniklinikum.at
Die Kinderschutzgruppe ist ein multiprofessionelles Gremium. Sie befasst sich mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, die gesichert oder vermutlich Opfer einer Misshandlung bzw. Vernachlässigung wurden oder gefährdet sind, misshandelt bzw. vernachlässigt zu werden. Teil der Kinderschutzgruppe sind u.a. PädiaterInnen, PsychologInnen, Kinder und JugendpsychiaterInnen, SozialarbeiterInnen und Pflegekräfte. Die Mitglieder der Kinderschutzgruppe beraten die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, stehen aber auch den Betroffenen und ihren Familien beratend zur Verfügung. Sie sprechen Empfehlungen aus und stellen bei Bedarf den Kontakt zu Einrichtungen außerhalb des Krankenhauses her (wie etwa zu Kinderschutzzentren, zur Kinder- und Jugendhilfe und zur Polizei). Dabei haben das Wohl und der Schutz des Kindes oberste Priorität.
Wenn Sie den begründeten Verdacht haben, dass ein Kind bzw. ein/e Jugendliche/r von Gewalt oder Vernachlässigung betroffen ist, können Sie mit dem Kind bzw. der oder dem Jugendlichen (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) in der Akutambulanz des Med Campus IV. vorstellig werden. Dort werden erforderlichenfalls weitere Maßnahmen getroffen. Kinderschutzgruppen finden Sie auch im:
Salzkammergut Klinikum (Bad Ischl, Gmunden, Vöcklabruck)
Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum (Kirchdorf, Steyr)

 

KINDERPFLEGE DAHEIM

HAUS-KRANKEN-PFLEGE für Kinder
Volkshilfe OÖ
Tel. 0732 3405-0
www.volkshilfe-ooe.at
Kranke Kinder werden zu Hause am besten gesund. Bei schweren Krankheiten brauchen die Eltern oft Hilfe um ihre Kinder gesund zu pflegen. Darum gibt es bei der Volkshilfe die Hauskrankenpflege für Kinder. Krankenschwestern und Krankenpfleger kommen zu den Familien nach Hause. Sie helfen beim Verband wechseln, sie geben Medikamente und beantworten Fragen. So fühlen sich die Eltern sicher und die Kinder müssen nicht so oft zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Die MitarbeiterInnen der Hauskrankenpflege sind für Kinder und Eltern da:
• wenn die Eltern von kranken Kindern Hilfe brauchen
• nach einer Operation
• wenn Wunden nicht heilen
• wenn Kinder zu früh auf die Welt kommen
• wenn Kinder nicht selbst schlucken können
• zur Blutabnahme
• wenn Kinder von der Geburt an krank sind
Ein Arzt oder eine Ärztin müssen die Hauskrankenpflege für Kinder verordnen. Einen Teil der Kosten müssen Sie selbst bezahlen (einkommensabhängig). Den Rest bezahlt das Land OÖ.

MOKI
Mobile Kinderkrankenpflege
www.ooe.moki.at
Vorsitzende MOKI OÖ:
DGKP Judith Kopp, Tel. 0664 3824522
Diplomiertes Kinderkrankenpflegepersonal betreut Kinder und Jugendliche von 0 (Frühgeborene) bis zum 18. Lebensjahr.
Der Verein Moki bietet Beratung – Pflege – Begleitung wie z.B.:
Pflege für zu früh geborene Kinder
• Pflege zu Hause nach chirurgischen Eingriffen
• Unterstützung der Eltern in der Grundpflege von chronisch kranken, schwerstkranken und beeinträchtigten Kindern
• Gesundheitspräventive Unterstützung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen von 0-18 Jahren
• Stillberatung, Babypflege
• Unterstützung für Familien mit sterbenden Kindern
Die Höhe der Selbstbehalte wird einmal im Jahr vom Land OÖ festgelegt.

KiB - Children Care
Verein rund ums erkrankte Kind
www.kib.or.at
Als Mutter und Vater sind Sie mit ihrem kranken Kind nicht alleine:
Der Verein KiB ist die Feuerwehr für die Betreuung von Kindern zu Hause durch eine Notfallmama, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist. Der Verein KiB informiert und unterstützt Familien bei der Kinderbetreuung zu Hause und stellt im Auftrag der Eltern Kontakt zu einer zuverlässigen und erfahrenen Notfallmama für das erkrankte Kind her. Egal ob zeitig in der Früh, spät am Abend oder auch mitten in der Nacht - wir leisten Hilfe und Unterstützung. 
• Mitgliedsbeitrag: € 14,50 monatlich/Familie. Einmalige Aufnahmegebühr: € 18,-
KiB ist für Sie rund um die Uhr erreichbar: 0664/6 20 30 40

OÖ Hilfswerk
Mobile Kinderkrankenpflege
Tel. 0732 775111
www.hilfswerk.at
Eine Diplom-Kinderkrankenschwester betreut, versorgt und pflegt kranke Kinder in gewohnter Umgebung in enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten. Dadurch können Krankenhausaufenthalte für z. B. Verbandswechsel, Pflegebäder etc. sowie Termine zur Gewinnung von Untersuchungsmaterial (Harn, Stuhl oder Blut) zu Hause erledigt werden.

Mobile Familiendienste
Caritas für Betreuung und Pflege
Tel. 0732 7610-2411
www.mobiledienste.or.at
Die Mobilen Familiendienste der Caritas für Betreuung und Pflege bieten Familien in ganz Oberösterreich Unterstützung zu Hause an:
• Betreuung der Kinder
• Säuglingspflege
• Pflege erkrankter Kinder
• Haushaltsführung
Die Dauer des Einsatzes ist von der individuellen Situation abhängig.

EMMA- Eltern mit Kind machen Auszeit
ÖGK
www.gesundheitskasse.at
Mit „EMMA“ bietet die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) ein Servicepaket, dass es Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung ermöglicht, gemeinsam mit ihren Kindern auf eine zwei- oder dreiwöchige Kur zu fahren. Zum Therapieangebot zählen Entspannungsübungen, Rückenschule (Erlernen von ergonomisch richtigem Heben und Bücken), Heilgymnastik, Massagen, Elektrotherapie, Moorpackungen, Hydrotherapie, Inhalationen, Diät - und ernährungsmedizinische Beratung, psychologische Beratung sowie Schmerztherapie. Für Entspannung sorgt auch ein buntes Rahmenprogramm - die Eltern sollen ihre Auszeit genießen können und abschalten: Körperliche Aktivitäten wie Nordic Walking, und Qi Gong tragen dazu genauso bei wie gemeinsames und gesundheitsbewusstes Kochen und Vorträge. Die pflegenden Angehörigen haben bei ihrer Auszeit auch die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern und Vätern von Kindern mit Beeinträchtigung. Für EMMA arbeitet die ÖGK eng mit der Caritas zusammen.
MitarbeiterInnen der ÖGK stehen für Auskünfte unter:
Tel. 05 0766 14103842 oder 14103843 zur Verfügung

 

PFLEGEFREISTELLUNG UND PFLEGEHILFE

www.arbeiterkammer.com

Ihr Kind ist krank. Und Sie müssen in die Arbeit. Wer soll sich nun um Ihren kleinen Patienten kümmern? Wenn Sie niemanden finden, der Ihr Kind betreut, haben Sie das Recht auf Pflegefreistellung.
Den Anspruch auf Pflegefreistellung haben Sie sofort nach Antritt des Arbeitsverhältnisses. Als Erkrankung gelten nicht nur akute oder plötzlich auftretende Krankheiten, sondern auch chronische Leiden. Entscheidend ist, ob eine Pflegebedürftigkeit gegeben ist oder nicht.
Sie haben Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts bis zum Ausmaß von 1 Woche pro Arbeitsjahr. Das Entgelt wird in dieser Zeit weiterbezahlt, obwohl Sie nicht arbeiten. Darüber hinaus gibt es eine zusätzliche Pflegefreistellungswoche innerhalb eines Arbeitsjahres, wenn das Kind neuerlich pflegebedürftig krank wird und noch nicht 12 Jahre alt ist. 
Anspruch  auf "Krankenpflegefreistellung" haben auch Eltern (Wahl- und Pflegeeltern) unabhängig davon, ob sie in einem gemeinsamen Haushalt leben oder nicht. Für nichtleibliche Kinder können Sie als EhegattIn, eingetragene/r PartnerIn oder LebensgefährtIn nur dann Krankenpflegefreistellung nehmen, wenn mit dem leiblichen Elternteil und dem Kind ein gemeinsamer Haushalt besteht.
Kind muss ins Spital
• Für die Betreuung Ihres Kindes (Wahl- oder Pflegekindes) im Krankenhaus können Sie Pflegefreistellung nehmen, wenn das Kind das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet hat (also vor dem 10. Geburtstag).
• Das leibliche Kind Ihres Ehegatten/eingetragenen Partners/Lebensgefährten können Sie bis zum 10. Geburtstag des Kindes ins Krankenhaus begleiten, wenn Sie mit dem leiblichen Elternteil und dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt leben.
• Wenn die Begleitung ins Krankenhaus aus objektiven Gründen notwendig ist, können auch Kinder über 10 Jahre begleitet werden - zum Beispiel dann, wenn eine ärztliche Bestätigung attestiert, dass die Anwesenheit für die Genesung des Kindes erforderlich ist.
Achtung: Meldepflicht! Sie müssen den Arbeitgeber so schnell wie möglich informieren, wenn Sie daheim bleiben müssen, um Ihr Kind zu pflegen!

FAMILIENHOSPIZKARENZ

www.oesterreich.gv.at 
ArbeitnehmerInnen haben im Rahmen der Familienhospizkarenz die Möglichkeit, sterbende Angehörige sowie ihre – im gleichen Haushalt lebenden – schwerst erkrankten Kinder über einen bestimmten Zeitraum zu begleiten.
Die Maßnahmen zur Sterbebegleitung bzw. zur Begleitung schwerst erkrankter Kinder können auch von mehreren Angehörigen gleichzeitig vorgenommen werden.
Folgende Varianten stehen ArbeitnehmerInnen offen:
• Herabsetzung der Arbeitszeit
• Änderung der Lage der Arbeitszeit (z.B. Frühdienst auf Spätdienst)
• Freistellung von der Arbeitsleistung gegen Entfall des Entgelts (=Karenz)
Frist: Die Begleitung schwerst erkrankter Kinder kann zunächst für max. fünf Monate mit dem/der ArbeitgeberIn vereinbart werden. Bei Bedarf ist eine Verlängerung bis zu insgesamt neun Monaten pro Anlassfall möglich.
Hinweis: Diese Maßnahme ist dem/der ArbeitgeberIn schriftlich bekannt zu geben.
Achtung: Ab Bekanntgabe der Begleitung schwerst erkrankter Kinder ist der/die ArbeitnehmerIn bis vier Wochen nach deren Ende kündigungs- und entlassungsgeschützt.
Der nicht verbrauchte Urlaubsanspruch als auch der Anspruch auf Sonderzahlungen wird für diese Zeit im jeweiligen Arbeitsjahr aliquotiert.
Personen die eine Familienhospizkarenz vereinbart haben, haben einen Anspruch auf Pflegekarenzgeld. Über Gewährung, Entziehung oder Neubemessung eines Pflegekarenzgeldes entscheidet das Sozialministeriumservice. (früher: Bundessozialamt).
Für die Dauer des Bezuges eines Pflegekarenzgeldes
• besteht ein Motivkündigungsschutz,
• werden der Pensionsversicherungsbeitrag sowie der Krankenversicherungsbeitrag durch den Bund übernommen,
• erwerben Arbeitnehmer/innen einen Abfertigungsanspruch und
• Zeiträume des Pflegekarenzgeldbezuges führen zu einer Rahmenfristerstreckung für die Anwartschaft auf das Arbeitslosengeld.
Höhe des Pflegekarenzgeldes bei Pflegekarenz und Familienhospizkarenz
Der Grundbetrag des Pflegekarenzgeldes ist einkommensabhängig und gebührt in derselben Höhe wie das Arbeitslosengeld (55% des täglichen Nettoeinkommens, Berechnung anhand des durchschnittlichen Bruttoentgelts), zumindest jedoch in Höhe der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze. Bei Pflegeteilzeit aliquotiert sich der Betrag. Für unterhaltsberechtigte Kinder gebühren Kinderzuschläge.
Antragstellung
Erfolgt die Antragstellung innerhalb von zwei Wochen ab Beginn der Pflegekarenz, Pflegeteilzeit oder Familienhospizkarenz, so gebührt das Pflegekarenzgeld ab Beginn dieser Maßnahme. Wird der Antrag nach dieser Frist, jedoch vor dem Ende der Pflegekarenz, der Pflegeteilzeit oder Familienhospizkarenz gestellt, gebührt das Pflegekarenzgeld ab dem Tag der Antragstellung. Anträge, die nach dem Ende der Pflegekarenz, Pflegeteilzeit oder Familienhospizkarenz gestellt werden, werden als verspätet zurückgewiesen. Über die Gewährung, Entziehung oder Neubemessung eines Pflegekarenzgeldes entscheidet das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen.
www.sozialministeriumservice.at

Familienhospizkarenz-Zuschuss
www.bmfj.gv.at
Personen, die Familienhospizkarenz in Anspruch nehmen, können bei daraus entstehender finanzieller Notlage (Haushaltseinkommen einschließlich Pflegekarenzgeld unterschreitet den Grenzwert) während des Karenzierungszeitraumes einen monatlichen Zuschuss aus dem Familienhospizkarenz-Härteausgleich erhalten.
Höhe des Zuschusses: Das gewichtete Monatseinkommen des Haushaltes (ausgenommen Familienbeihilfe, Wohnbeihilfe, Pflegegeld und Kinderbetreuungsgeld) darf unter Berücksichtigung des gewährten Pflegekarenzgeldes den Betrag von € 850,- nicht überschreiten. Die monatliche Zuwendung ist mit der Höhe des aufgrund der Familienhospizkarenz weggefallenen Einkommens begrenzt. Weitere Informationen zum Familienhospizkarenz-Härteausgleich erhalten sie beim Familienservice unter der Telefonnummer 0800/240 262 (gebührenfrei), Mo bis Do 9-15 Uhr

KinderPalliativNetzwerk
Leitung Mag.a Ulrike Pribil
Tel. 0676 87762486
www.caritas-linz.at
Die Mobilen Hospiz- und Palliativteams setzen sich aus haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zusammen. Sie bieten individuell abgestimmte Unterstützung für das gesamte Umfeld eines schwer kranken, unheilbar kranken oder schwer behinderten Kindes. Sie begleiten und betreuen das erkrankte Kind, den erkrankten Jugendlichen und seine Familie entsprechend der individuellen Bedürfnisse während der gesamten Zeit der lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Erkrankung, beginnend mit der Diagnosestellung.